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Antidiskriminierungstelle des Bundes

Vielfalt statt Einfalt - Gemeinsam für Gleichbehandlung

Grußwort

Herzlich willkommen bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes!

Christine Lüders , Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des BundesChristine Lüders, Leiterin der ADS

Alle Menschen genießen in Deutschland Schutz vor Diskriminierung, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, Religion oder Weltanschauung, sexuellen Identität, ihres Geschlechts, ihres Alters oder einer Behinderung. Grundlage dafür ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), mit dem 2006 ein wichtiges Signal für eine gerechtere Gesellschaft gesetzt wurde. Als Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) setze ich alles daran, dieses Recht auf Gleichbehandlung bekannt zu machen.

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Aktuelles

Rheinland-Pfalz tritt Koalition gegen Diskriminierung bei

Unterzeichnung der Absichtserklärung in Rheinland-PfalzKurt Beck, Ministerin Irene Alt und Christine Lüders
Quelle: Peter Pulkowski
Unterzeichnung der Absichtserklärung in Rheinland-Pfalz (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)

Ministerpräsident Kurt Beck hat am 16. Mai 2012 in Mainz die Absichtserklärung „Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft“ unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ist es, gemeinsame Anstrengungen gegen Diskriminierung zu organisieren, lokale Anlauf- und Beratungsstellen zu unterstützen und den Schutz vor Diskriminierung in allen Bereichen politisch zu verankern. Rheinland-Pfalz ist nach Berlin, Hamburg, Brandenburg und Bremen das fünfte Land, das der Koalition beigetreten ist. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ADS-Leiterin Christine Lüders äußerte Beck sich zu seinen Motiven, die Erklärung zu zeichnen.

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Antidiskriminierungsberatung vor Ort - ADS berät Leserinnen und Leser der Hürriyet

Telefonberatung ders ADS für Hürriyet-LesendeChristine Lüders mit Mitarbeiterinnen der ADS
Quelle: Hürriyet
Telefonberatung ders ADS für Hürriyet-Lesende (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)

Von 15 bis 17 Uhr standen die Telefone nicht still: ADS-Leiterin Christine Lüders startete mit ihrem Beratungsteam eine Telefonaktion für Leserinnen und Leser der türkischsprachigen Zeitung Hürriyet und beantwortete am 8. Mai 2012 Beratungsanfragen persönlich. „Es ist sehr wichtig für unsere Arbeit, dass uns Menschen ihre diskriminierenden Erlebnisse schildern“, sagte Christine Lüders nach der Aktion. „Besonders die zahlreichen Beschwerden über den Umgang mit türkischstämmigen Menschen bei Behörden haben mich alarmiert."

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ADS stellt 415 000 Euro Fördermittel für zehn Netzwerke gegen Diskriminierung bereit

Logo der Offensive diskriminierungsfreie Gesellschaft
Logo der Offensive diskriminierungsfreie Gesellschaft (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)

Bislang ist die Unterstützung von Menschen, die diskriminiert wurden, in Deutschland nicht zufrieden stellend. In einigen Regionen sind wenige oder gar keine Anlaufstellen vorhanden – das bestätigt ein Blick auf unsere Umkreissuche für Beratungsstellen. Der Großteil der Beratungsstellen ist zudem nur für eine Zielgruppe zuständig, also beispielsweise nur für Frauen oder nur für Menschen mit Behinderung. Mit unserer Offensive fördern wir die Gründung von lokalen Netzwerken gegen Diskriminierung, die im Idealfall zu allen Diskriminierungsgründen beraten können.

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Mehr Vielfalt in Verwaltungen – Antidiskriminierungsstelle legt Handreichung vor

Cover der Handreichung Diversity-Prozesse in und durch Verwaltungen anstoßen
Cover der Handreichung Diversity-Prozesse in und durch Verwaltungen anstoßen (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)

Die Verwaltungen sind ein wichtiges Vorbild für mehr Vielfalt in Deutschland. Das gilt ganz besonders auch für die kommunale Ebene. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) will dies weiter fördern und hat deshalb eine Diversity-Handreichung für Kommunen veröffentlicht. Die Broschüre basiert auf Ergebnissen des Projekts „Chancen gleich(heit) prüfen – Diversity Mainstreaming für Verwaltungen“, das gemeinsam mit Verwaltungen aus den Ländern Brandenburg und Hamburg sowie den Kommunen Stuttgart und Nürnberg durchgeführt wurde.

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