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Diskriminierungsfreie Hochschule

Welche Rolle spielen Diskriminierungsgründe beim Zugang zum Studium und bei der Beschäftigung oder der Besetzung von Ämtern an Hochschulen? Dieser Frage widmeten sich elf Fachhochschulen und Universitäten aus west- und ostdeutschen Bundesländern im Rahmen des Modellprojekts „Diskriminierungsfreie Hochschule. Mit Vielfalt Wissen schaffen“. Von 2010 bis 2012 wurde untersucht, wie Diskriminierungsmechanismen erkannt und Strategien für einen diskriminierungsfreien Umgang mit und unter Studierenden und Beschäftigten entwickelt werden können. Dazu wurde in drei Schritten vorgegangen:

  1. Es wurde untersucht, in welchen Bereichen Diskriminierungen aufgrund der sechs Diskrimineirunsggründe des AGG oder aufgrund anderer relevanter Ungleichheitskategorien, wie zum Beispiel der sozialen Herkunft vorliegen.
  2. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurden Indikatoren entwickelt, mit denen sich institutionelle und individuelle Diskriminierungen innerhalb von Hochschulen identifizieren lassen.
  3. Es wurde eine Analyse von Good-Practice-Maßnahmen durchgeführt. So wurden geeignte Maßnahmen und Strategien für Hochschulen identifiziert, mit denen Diskriminierungen vermieden und eine Antidiskriminierungskultur für Beschäftigte und Studierende etabliert werden kann.

Ausgewählte Ergebnisse des Berichts finden Sie im Endbericht. Weitere Empfehlungen zum Abbau von Diskriminierung an Universitäten und Hochschulen werden in den zweiten Bericht an den Deutschen Bundestag einfließen und in weiteren Publikationen und Aktionen öffentlich gemacht. Aktualisierte Informationen dazu erhalten Sie zeitnah an dieser Stelle.

Zusatzinformationen

Endbericht des Projekts

Kurzbeschreibung des Projekts

Erster Projektbericht