Antidiskriminierungsstelle des Bundes

29.06.2017 Ethnische Herkunft


Viele Menschen wenden sich an die Anti-Diskriminierungs-Stelle des Bundes.
Diskriminieren heißt: schlechter behandeln oder benachteiligen.
Menschen werden diskriminiert, weil sie

  • eine andere Sprache sprechen,
  • keinen deutschen Namen haben,
  • eine andere Haut-Farbe haben oder
  • eine andere Kultur haben

Das nennt man Rassismus.
Die Anti-Diskriminierungs-Stelle des Bundes ist gegen Rassismus.


Rassismus passiert im Alltag.
Zum Beispiel:

  • Wohnungs-Besitzer vermieten ihre Wohnung nicht an neu-zugewanderte Menschen.
  • Arbeit-Geber stellen keine Menschen mit ausländisch klingendem Namen ein.

Das Allgemeine Gleich-Behandlungs-Gesetz sagt: Das ist verboten.
Was die Anti-Diskriminierungs-Stelle möchte: Alle sollen sich an dieses Gesetz halten.
Niemand darf wegen seiner Herkunft benachteiligt werden.
Deswegen ist das Thema im Jahr 2014: Menschen anderer Herkunft dürfen nicht benachteiligt werden.
Das Motto heißt: „Gleiche Chancen. Immer.“


Die Anti-Diskriminierungs-Stelle hat in diesem Jahr viele Aktionen und Veranstaltungen organisiert.

  • Es gab einen Aktions-Tag in ganz Deutschland
  • Es gab einen Wettbewerb für junge Menschen.
    Sie haben ihre Projekte gegen Rassismus vorgestellt.
    Gewonnen hat: die Black Diaspora School.
    Die Jugendlichen beschäftigten sich mit der Geschichte von Afrika.
    Und sie entwickelten einen Plan, wie Schülerinnen und Schüler bei Rassismus Hilfe bekommen können.
  • Es wurden Umfragen durchgeführt.
    Darüber, was die Menschen in Deutschland über Rassismus wissen.


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