Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Story Telling als Auftakt der Veranstaltungsreihe im Themenjahr 2014 "Gleiche Chancen. Salon."

Wie lebt es sich als Frau mit Kopftuch in Deutschland? An welchen Orten bin ich sicher vor Diskriminierung? Wie gehe ich damit um, wenn ich rassistischen Bemerkungen ausgesetzt werde? Diesen und viele andere Fragen widmete sich der Salon und stellte dafür das Mittel der freien Erzählung in den Mittelpunkt. Engagierte Menschen aus Medien, Hochschulen, Politik und Kultur erzählten ihre persönlichen "Geschichten vom Wandel“. Der Abend wurde gemeinsam mit dem Team hinter dem Twitter-Hashtag #SchauHin veranstaltet.

Christine Lüders begrüßt die Anwesenden zur ersten Veranstaltung der neuen Reihe im Themenjahr gegen Rassismus "Gleiche Chancen. Salon."

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Christine Lüders begrüßt die Anwesenden zur ersten Veranstaltung der neuen Reihe im Themenjahr gegen Rassismus "Gleiche Chancen. Salon." Christine Lüders begrüßt die Anwesenden zur ersten Veranstaltung der neuen Reihe im Themenjahr gegen Rassismus "Gleiche Chancen. Salon." Quelle:  Herbert Jennerich

30.09.2014 Salonveranstaltung zur Vorstellung des Handbuchs "Rechtlicher Diskriminierungsschutz"

Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es gegen Diskriminierung? Das neue Handbuch "Rechtlicher Diskriminierungsschutz" gibt einen umfassenden Überblick über nationale und internationale Rechtsvorschriften, die im Falle einer Diskriminierung Schutz bieten können.

Am 29. September wurde das Handbuch in den Räumen der Antidiskriminierungsstelle vorgestellt und umfassend diskutiert. In dem Handbuch geht es um alle relevanten Lebensbereiche, also etwa das Arbeitsleben, Verträge, Ehrverletzungen, Diskriminierungen durch staatliche Behörden oder auch Diskriminierungen in Presse, Rundfunk, Internet und Werbung. Damit reicht das Buch weit über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hinaus und leistet so einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor Benachteiligungen in allen Bereichen der Gesellschaft.

Das Handbuch richtet sich gleichermaßen an Juristinnen und Juristen, Beraterinnen und Berater wie auch an Betroffene selbst. Dabei setzt es auf eine besondere Praxisnähe: Schritt für Schritt wird erörtert, wie im Falle einer Diskriminierung vorgegangen werden kann, welche Ansprüche bestehen und wo sich Unterstützung holen lässt.

Das Handbuch können Sie hier downloaden oder bestellen.

Die Mustervorlagen finden Sie hier.  

20.11.2014 Vernissage: Laurentz Thurns „Racial Slur

Bild von Laurentz Thurn nach einem Film von Spike Lee Bild von Laurentz Thurn nach einem Film von Spike Lee Quelle: Herbert Jennerich Bild von Laurentz Thurn nach einem Film von Spike Lee

Die Bilder des in New York lebenden Künstlers Laurentz Thurn befassen sich mit Rassismus, Stereotypen und persönlicher Wahrnehmung. Hintergrund für die Bilderreihe Thurns sind Sequenzen aus dem Film „Do the right thing“ des US-amerikanischen Regisseurs Spike Lee.

"Worte reichen nicht immer aus, um Gedanken in Bewegung zu bringen und auch das Handeln zu ändern. Bilder können das mitunter genauso gut oder besser", sagte die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, anlässlich der Vernissage. "Es steckt unglaublich viel drin in den Bildern, das uns alle – als Individuen, als Gesellschaft – unmittelbar betrifft: Wie sehen wir andere, wie sehen wir auf andere, was sehen wir in ihnen?"