Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben

Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben

In Deutschland haben alle Menschen die gleichen Rechte - so steht es im Grundgesetz. Immer öfter hört man, die Gleichbehandlung der Geschlechter sei in Deutschland längst verwirklicht. Im Arbeitsleben kommt es aber nach wie vor zu Ungleichbehandlungen von Frauen und Männern. Dabei geht es häufig, aber nicht nur um die Bezahlung. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Instrumente entwickelt, mit denen Unternehmen ihre Gleichbehandlungsstandards überprüfen können.

Entgeltgleichheit

Frauen verdienen in Deutschland im Durchschnitt immer noch rund 22 Prozent weniger als Männer. In fast allen EU-Staaten fällt die Differenz kleiner aus als in Deutschland. Darüber, dass Frauen und Männer für gleiche Arbeit gleiches Geld verdienen sollten, gibt es einen gesellschaftlichen Konsens. Die Ursachen für die Benachteiligung der Frauen sind vielfältig – ebenso die Lösungen. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes setzt sich mit dem Projekt „Gleicher Lohn - eg-check.de“ für den Abbau der Entgeltungleichheit ein.

Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen "gb-check"

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat das Projekt „Ökonomische Eigenständigkeit von Frauen und Männern fördern – durch Einsatz von Gleichbehandlungs-Checks (gb-check)“ gestartet. Gefördert durch die Generaldirektion Justiz und Verbraucher der Europäischen Kommission werden im Projekt gemeinsam mit dem Harriet Taylor-Mill-Institut der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Prüfinstrumente zur Prüfung der Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben entwickelt. Ziel des Projekts ist es, Unternehmen zu motivieren, diese Prüfung der Gleichbehandlung der Geschlechter durchzuführen.

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