Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Abgeschlossene Projekte der Antidiskriminierungsstelle

Mit Projekten zu anonymisierten Bewerbungsverfahren oder Diskriminierungen im Bereich der Bildung haben wir die Auswirkungen von Diskriminierungen merkmalsübergreifend betrachtet. Das heißt, mehrere der im AGG genannten Diskriminierungskategorien wie Alter, Behinderung, ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion/Weltanschauung und sexuelle Identität werden in diesen Zusammenhängen betrachtet. Die Themenjahre, die wir von 2012 bis 2017 zu den Diskriminierungskategorien veranstaltet haben, befassten sich hingegen intensiv mit jeweils einem Bereich.

Bildung

Kindergärten, Schulen und Hochschulen werden immer vielfältiger. Überall in Deutschland nehmen Pädagoginnen und Pädagogen diese Vielfalt als Herausforderung an und sorgen für ein faires Miteinander und gleiche Chancen für alle. Dennoch werden Kinder, Jugendliche und Studierende aufgrund der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität in Kindergärten, Schulen und Hochschulen benachteiligt. Antidiskriminierung in Bildungseinrichtungen zu verankern und Vielfalt und Chancengerechtigkeit zu stärken, sind wichtige Bildungsziele. Die Antidiskriminierungsstelle hat dazu diverse Projekte initiiert.

Diversity

Diversity bedeutet soziale Vielfalt. Menschen sind einzigartig, verschieden und doch gleich. Alter, Geschlecht, Religion, ethnische Herkunft gehören zu den sogenannten "Diversity Dimensionen", ebenso wie sexuelle Identität, Kultur, Gesundheit/Krankheit, familiäre Lebenssituation oder ökonomischer Status. Diversity steht für einen wertschätzenden und bewussten Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt – z.B. in Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Verwaltungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen.  Welche Diversity-Maßnahmen es in Ländern und Kommunen bereits gibt und welche Anknüpfungspunkte sich für die Weiterentwicklung im Sinne eines horizontalen Ansatzes bieten, hat die Antidiskriminierungsstelle im Projekt "Chancen gleich(heit) prüfen – Diversity Mainstreaming für Verwaltungen" gemeinsam mit Ländern und Kommunen erarbeitet.

Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben

In Deutschland haben alle Menschen die gleichen Rechte - so steht es im Grundgesetz. Immer öfter hört man, die Gleichbehandlung der Geschlechter sei in Deutschland längst verwirklicht. Im Arbeitsleben kommt es aber nach wie vor zu Ungleichbehandlungen von Frauen und Männern. Dabei geht es häufig, aber nicht nur um die Bezahlung. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Instrumente entwickelt, mit denen Unternehmen ihre Gleichbehandlungsstandards überprüfen können. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Fast 70% der Menschen mit (zugeschriebenem) Migrationshintergrund fühlen sich bei der Wohnungssuche diskriminiert. Es ist allerdings sehr schwer, Benachteiligungen bei der Vermietung tatsächlich nachzuweisen. Die ADS hat ein Forschungsprojekt zur Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt durchgeführt, um herauszufinden, ob sich ethnische Herkunft und religiöse Zugehörigkeit diskriminierend auf die Wohnungssuche auswirken.

Projekte der Antidiskriminierungsstelle

Mit Projekten zu anonymisierten Bewerbungsverfahren oder Diskriminierungen im Bereich der Bildung betrachten wir die Auswirkungen von Diskriminierungen merkmalsübergreifend. Das heißt, mehrere der im AGG genannten Diskriminierungskategorien wie Alter, Behinderung, ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion/Weltanschauung und sexuelle Identität werden in diesen Zusammenhängen betrachtet. Die Themenjahre, die wir seit 2012 zu den Diskriminierungskategorien veranstalten, befassen sich hingegen intensiv mit jeweils einem Bereich.

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