Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Thema: Themenjahr 2017

Themenjahre der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Seit 2012 veranstaltet die unabhängige Antidiskriminierungsstelle Themenjahre zu den Diskriminierungskategorien des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Dabei gehen wir in alphabetischer Reihenfolge vor. Den Anfang machte das Alter, gefolgt von Behinderung im Jahr 2013, ethnischer Herkunft/Rassismus 2014, Geschlecht 2015, Religion oder Weltanschauung 2016 und sexueller Identität 2017.

Unsere Motivation ist für alle Themenjahre gleich: Wir möchten die Öffentlichkeit für die unterschiedlichen Diskriminierungskategorien sensibilisieren, von Diskriminierung Betroffene über ihre Rechte aufklären und Impulse für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft geben, in der alle die gleichen Chancen haben.

Gleiches Recht für jede Liebe - Themenjahr für sexuelle Vielfalt

Banner zum Themenjahr

Obwohl sich die Lebenssituation homo- und bisexueller Menschen in Deutschland in den vergangenen Jahren insgesamt verbessert hat, werden Schwule, Lesben und Bisexuelle weiterhin diskriminiert- am Arbeitsplatz, in der Schule und, überdurchschnittlich häufig, in der Öffentlichkeit sowie im Freizeitbereich. Auch auf rechtlicher Ebene werden Homo- und Bisexuelle immer noch benachteiligt: Gleichgeschlechtliche Paare dürfen weder heiraten noch Kinder adoptieren.

Die Antidiskriminierungsstelle macht deshalb im Themenjahr 2017 auf Diskriminierung wegen der sexuellen Identität aufmerksam. Unter dem Motto „Gleiches Recht für jede Liebe.“ wollen wir die Öffentlichkeit für die Diskriminierungserfahrungen von homo- und bisexuellen Menschen sensibilisieren und Betroffene über ihre Rechte aufklären. Mit verschiedenen Aktionen, Veranstaltungen und Forschungsvorhaben wollen wir die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von LSBTI*-Personen vorantreiben.

Inhaltliche Schwerpunkte bilden die Gleichstellung im Ehe- und Adoptionsrecht, das Thema Bildung und Arbeit sowie Diskriminierungserfahrungen homo- und bisexueller Menschen im Alltag. Laden Sie hier die Broschüre "Gleiches Recht für jede Liebe." herunter.

"Freier Glaube. Freies Denken. Gleiches Recht." Themenjahr 2016

Deutschland ist ein religiös und weltanschaulich vielfältiges Land. Das spiegelt sich in zahlreichen Lebensbereichen. Das Grundgesetz garantiert allen Menschen die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses. Umfragen zeigen eine große Aufgeschlossenheit in der Bevölkerung für religiöse Vielfalt. Vorbehalte halten sich aber dennoch beharrlich. Die Antidiskriminierungsstelle hat das Jahr 2016 zum Themenjahr gegen Diskriminierung wegen der Religion und Weltanschauung erklärt. Mit Veranstaltungen und neuen Forschungsergebnissen möchten wir die Öffentlichkeit informieren und Menschen über ihre Rechte aufklären.

"Gleiches Recht. Jedes Geschlecht." Themenjahr 2015

In Deutschland haben alle Menschen die gleichen Rechte – so steht es im Grundgesetz. Von einer tatsächlichen Chancengleichheit der Geschlechter kann allerdings noch keine Rede sein. Ziel von Diskriminierungen sind häufig Frauen. Aber auch trans*- und intergeschlechtliche Personen sowie Männer sind davon betroffen. 2015 ist unser Themenjahr gegen Geschlechterdiskriminierung, in dem wir Vorurteile aufbrechen und Benachteiligungen verhindern wollen.

"Gleiche Chancen. Immer." Themenjahr gegen Rassismus 2014

Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft zeigt sich in Deutschland auf unterschiedliche Weise: Ob im Arbeitsleben, in der Schule, bei der Wohnungssuche, bei Behörden, an der Discotür oder in anderen Bereichen der Gesellschaft. Wir haben 2014 zum Themenjahr gegen Rassismus erklärt, um Vorurteile aufzubrechen und Benachteiligungen zu verhindern.

Themenjahr 2013 "Selbstbestimmt dabei. Immer."

In unserem Themenjahr 2013 haben wir uns nachdrücklich für einen besseren Rechtsschutz und die gleiche Teilhabe von behinderten und chronisch kranken Menschen eingesetzt. Die Mehrheit der Deutschen ist der Ansicht, dass für behinderte und chronisch kranke Menschen mehr getan werden muss. Gleichzeitig sind diese von einer tatsächlichen Teilhabe an der Gesellschaft in vielen Bereichen immer noch ausgeschlossen.

"Im besten Alter. Immer." Themenjahr 2012

Hinter Zuschreibungen wie "zu jung" oder "zu alt" stecken oft Vorurteile: Etwa, dass junge Menschen wenig Erfahrung hätten oder ältere nicht mehr flexibel seien. Ziel unseres Themenjahres war es, zu ermutigen, aufzuklären und Verbesserungsvorschläge zu machen. Zum Abschluss stellte eine Expertenkommission Handlungsempfehlungen vor.

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