Antidiskriminierungsstelle des Bundes

20.06.2016 Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Fast 70 % der Menschen mit (zugeschriebenem) Migrationshintergrund fühlen sich bei der Wohnungssuche diskriminiert. Dies belegt die repräsentative Forsa-Umfrage "Meinungen zur Diskriminierung von Menschen aufgrund der ethnischen Herkunft" der Antidiskriminierungsstelle des Bundes aus dem Jahr 2014. Benachteiligungen bei der Vermietung aber tatsächlich nachzuweisen ist sehr schwer. Entscheidungsprozesse bei der Wohnungsvergabe bleiben den Bewerberinnen und Bewerbern meist verborgen.

Die ADS hat deshalb ein Forschungsprojekt zu Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt initiiert. Einerseits wird dabei beleuchtet, wie Diskriminierung bei der Wohnungsvergabe sichtbar gemacht werden kann. Andererseits wird der Frage nachgegangen, ob sich ethnische Herkunft und religiöse Zugehörigkeit diskriminierend auf die Wohnungssuche auswirken.

Die Ergebnisse der Testingstudie "Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt. Strategien zum Nachweis rassistischer Benachteiligungen" können Sie hier herunterladen.

Der Leitfaden „Fair Mieten, fair wohnen. Gegen rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt“ richtet sich an Menschen, die Diskriminierungen bei der Wohnungssuche erlebt haben sowie an Beratungsstellen. Er soll dabei unterstützen, Diskriminierung am Wohnungsmarkt zu erkennen sowie wirkungsvoll dagegen vorzugehen. Der Leitfaden liegt seit Juli 2015 vor.

  • Aktuelles
  • Pressemitteilungen
  • Publikationen
  • Reden

Aktuelles

Pressemitteilungen

Publikationen

Reden