Antidiskriminierungsstelle des Bundes

26.06.2017 Religion / Weltanschauung


In Deutschland gibt es viele und unterschiedliche Religionen und Welt-Anschauungen.

Im deutschen Grund-Gesetz steht:

Jeder darf glauben und denken, was er oder sie möchte.


In Deutschland leben etwa 80 Millionen Menschen.
Etwa 60 Millionen sagen: Alle Religionen sollten die gleichen Rechte haben.

Im Allgemeinen Gleich-Behandlungs-Gesetz steht:
Niemand darf wegen seiner Religion oder Welt-Anschauung benachteiligt werden.

Solche Benachteiligungen passieren trotzdem jeden Tag.
Benachteiligungen können zum Beispiel sein:

  • Eine Frau ist Muslima.
    Ihr Glaube ist der Islam.
    Sie darf aber bei ihrer Arbeit kein Kopf-Tuch tragen.
  • In der Schule oder bei der Arbeit wird eine Person beleidigt oder belästigt.
    Weil sie den jüdischen Glauben hat.
  • Eine Familie bekommt eine Wohnung nicht.
    Der Grund dafür: Sie haben den muslimischen Glauben.

Ein rotes Stoppschild

Das Allgemeine Gleich-Behandlungs-Gesetz sagt: Das ist verboten.
Die Anti-Diskriminierungs-Stelle möchte auf Diskriminierungen wegen der Religion und Welt-Anschauung aufmerksam machen.

Deswegen veranstaltete sie 2016 das Themen-Jahr zur Religion und Welt-Anschauung.
Das Motto war: „Freier Glaube. Freies Denken. Gleiches Recht.“
Die Anti-Diskriminierungs-Stelle organisierte viele Aktionen und Veranstaltungen.

Tagung

Zum Beispiel:

  • Fach-Gespräche
  • Veranstaltungen mit dem Ziel: Die Menschen über ihre Rechte aufzuklären.

Weitere Informationen zum Thema:

Mehr Informationen in Leichter Sprache: