Antidiskriminierungsstelle des Bundes

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Gleiches Recht für jede Liebe - Themenjahr für sexuelle Vielfalt

Kommen Sie zum Aktionstag am Brandenburger Tor am 17. Mai von 14:30 bis 18:00.

Obwohl sich die Lebenssituation homo- und bisexueller Menschen in Deutschland in den vergangenen Jahren insgesamt verbessert hat, werden Schwule, Lesben und Bisexuelle weiterhin diskriminiert- am Arbeitsplatz, in der Schule und, überdurchschnittlich häufig, in der Öffentlichkeit sowie im Freizeitbereich. Auch auf rechtlicher Ebene werden Homo- und Bisexuelle immer noch benachteiligt: Gleichgeschlechtliche Paare dürfen weder heiraten noch Kinder adoptieren.

Die Antidiskriminierungsstelle macht deshalb im Themenjahr 2017 auf Diskriminierung wegen der sexuellen Identität aufmerksam. Unter dem Motto „Gleiches Recht für jede Liebe.“ wollen wir die Öffentlichkeit für die Diskriminierungserfahrungen von homo- und bisexuellen Menschen sensibilisieren und Betroffene über ihre Rechte aufklären. Mit verschiedenen Aktionen, Veranstaltungen und Forschungsvorhaben wollen wir die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von LSBTI*-Personen vorantreiben.

Inhaltliche Schwerpunkte bilden die Gleichstellung im Ehe- und Adoptionsrecht, das Thema Bildung und Arbeit sowie Diskriminierungserfahrungen homo- und bisexueller Menschen im Alltag.

Laden Sie hier die Broschüre "Gleiches Recht für jede Liebe." herunter.

Aktionstag Themenjahr 2017 "Gleiches Recht für jede Liebe."

Am 17. Mai 2017 – dem Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (IDAHOT) - wird die Antidiskriminierungsstelle einen Aktionstag am Brandenburger Tor veranstalten. Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen aus ganz Deutschland wollen wir dort für gleiche Rechte homo- und bisexueller Menschen eintreten.

Forschung zum Themenjahr "Gleiches Recht für jede Liebe."

Zum Auftakt des Themenjahres hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage zu den Einstellungen der Menschen gegenüber Homo- und Bisexuellen durchführen lassen. Für die Umfrage, die von Prof. Dr. Beate Küpper von der Hochschule Niederrhein geleitet wird, hat das Sozialwissenschaftliche Umfragezentrum (SUZ) zwischen dem 4. und 29. November insgesamt 2.013 Personen zu Themen wie rechtlicher Gleichstellung, der Sichtbarkeit von Homosexualität in der Öffentlichkeit oder dem Umgang mit sexueller Vielfalt in der Schule befragt.