Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Thema: Unsere Forschung im Überblick

Themen und Forschung

Um Ihnen die Suche nach unseren Forschungsergebnissen, aktuellen Meldungen und Pressemitteilungen leichter zu machen, bieten wir Ihnen hier einige Themenschwerpunkte zur Auswahl an. Wählen Sie einen Bereich aus und erhalten Sie umfassende Informationen dazu. Die aktuellsten Meldungen aus allen Themenbereichen erhalten Sie hier.

Projekte der Antidiskriminierungsstelle

Alter

Mit Projekten zu anonymisierten Bewerbungsverfahren oder Diskriminierungen im Bereich der Bildung betrachten wir die Auswirkungen von Diskriminierungen merkmalsübergreifend. Das heißt, mehrere der im AGG genannten Diskriminierungskategorien wie Alter, Behinderung, ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion/Weltanschauung und sexuelle Identität werden in diesen Zusammenhängen betrachtet. Die Themenjahre, die wir seit 2012 zu den Diskriminierungskategorien veranstalten, befassen sich hingegen intensiv mit jeweils einem Bereich.

Unsere Forschung im Überblick

Thema: Unsere Forschung im Überblick

Forschung ist eine der gesetzlichen Aufgaben der ADS. Im Bereich der Diskriminierung gibt es noch große Forschungslücken, die wir schließen wollen.

Thema Recht und Gesetz

Recht und Gesetz

Im August 2006 ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten, mit dem ein wichtiges Signal für eine gerechtere Gesellschaft gesetzt wurde. Das AGG regelt die Ansprüche und Rechtsfolgen bei Diskriminierungen im Arbeitsleben wie auch im Zivilrecht. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ist für Nichtjuristen oftmals schwer verständlich. Wenn Sie sich diskriminiert fühlen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gern!.

Alter

Alter

Zu alt? Zu jung? Alter ist eines von sechs Merkmalen, die das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schützt. Niemand darf wegen des Alters benachteiligt werden.
Laut einer Forsa-Umfrage hat jedoch jeder fünfte Mensch Situationen erlebt, in denen er aufgrund seines Alters benachteiligt wurde.

Behinderung und chronische Krankheiten

Behinderung

Ein Viertel aller Anfragen bei der Antidiskriminierungsstelle betreffen erlebte Diskriminierungen aufgrund von Behinderung. Ob im Arbeitsleben oder im Alltag: Behinderung ist oft ein Ausschlusskriterium.

Ethnische Herkunft

Gruppenbild mit Menschen verschiedener Herkunft zum Thema ethnische Herkunft

Mehr als ein Viertel aller Beratungsanfragen an die Antidiskriminierungsstelle betreffen die Themen Rassismus und ethnische Herkunft. Menschen berichten uns z. B. von gezielten Ausweiskontrollen durch die Polizei wegen ihrer Hautfarbe oder ihres Aussehens (sogenanntes Racial Profiling). Wer einen ausländisch klingenden Namen hat, wird häufig bei der Wohnungssuche abgewiesen. Die Chancen, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, sind für Menschen mit einem ausländisch klingenden Namen bis zu 24 Prozent geringer.Die ADShat Jahr 2014 das Themenjahr gegen rassistische Diskriminierung unter dem Motto "Gleiche Chancen. Immer." veranstaltet. Die Benachteiligungen von Sinti und Roma sowie Diskriminierungen auf dem Wohnungsmarkt standen dabei im Fokus.

Geschlecht

Geschlecht

Frauen, Männer, Trans*- und intersexuelle Personen dürfen weder im Beruf noch im Alltag benachteiligt werden. Der Diskriminierungsschutz für Trans*- und intersexuelle Personen muss dabei stärker als bisher in den Blick genommen werden. Arbeitgebende sind oft nicht darüber informiert, dass sie Arbeitszeugnisse nach erfolgter Vornamens- und/oder Personenstandsänderung neu ausstellen müssen, wenn der oder die Beschäftigte dies wünscht. Aber auch andere Themen, wie die sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und das Thema Entgeltgleichheit, sowie Benachteiligung aufgrund einer bestehenden Schwangerschaft sind immer wieder Gegenstand unserer Beratung.

Religion / Weltanschauung

Religion

Benachteiligungen wegen der Religion sind sehr häufig verbunden mit Benachteiligungen wegen der ethnischen Herkunft und des Geschlechts. Besonders muslimische Frauen mit Kopftuch werden in vielen Lebensbereichen diskriminiert. 2014 hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die Forschungsergebnisse zu Benachteiligungen wegen der ethnischen Herkunft und der Religion auf dem Wohnungsmarkt vorgestellen.

Sexuelle Identität

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Lesben, Schwule und Bisexuelle sind in unserer Gesellschaft sichtbarer geworden: Sie kommen häufiger in Filmen oder im Fernsehen vor, Moderatorinnen, Außenminister oder Fußballspielerinnen können heute offen mit ihrer sexuellen Orientierung umgehen. Am 30. Juni 2017 hat der Deutsche Bundestag die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet und somit Lesben und Schwule rechtlich vollständig gleichgestellt. Zuvor konnten sie lediglich eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen, die aber weniger Rechte gewährte als die Ehe. Dennoch erleben Lesben, Schwule und Bisexuelle Diskriminierung in der Schule, im Beruf und im Alltag.

Aktuelles

Auf dem Foto spricht die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, vor dem Publikum der Veranstaltung "Kultur will Wandel". Im Hintergrund sind die Diskussionsteilnehmer zu erkennen. (verweist auf: „Es geht um Macht. Und um Machtmissbrauch“ – Podiumsdiskussion zu #MeToo und den Folgen)

„Es geht um Macht. Und um Machtmissbrauch“ – Podiumsdiskussion zu #MeToo und den Folgen 19.02.2018

Die angekündigte Beschwerdestelle für die Filmbranche ist ein wichtiges Signal gegen sexuelle Belästigung. Aber damit ein tiefer greifender Kulturwandel gelingt, müssen Film- und Fernsehproduktionen „weiblicher“ werden – das heißt mehr Regisseurinnen, Drehbuchautorinnen, Produzentinnen und mehr Frauen gerade auch in Führungsfunktionen von Sendern und Produktionsfirmen. Mehr: „Es geht um Macht. Und um Machtmissbrauch“ – Podiumsdiskussion zu #MeToo und den Folgen …

Kultur will Wandel (verweist auf: Bundesverband Schauspiel, Pro Quote Film und Antidiskriminierungsstelle des Bundes laden ein zum Berlinale-Gespräch über sexualisierte Belästigung und Gewalt)

Bundesverband Schauspiel, Pro Quote Film und Antidiskriminierungsstelle des Bundes laden ein zum Berlinale-Gespräch über sexualisierte Belästigung und Gewalt 06.02.2018

Kultur will Wandel! - auf Einladung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, des Bundesverbands Schauspiel e.V. (BFFS) und Pro Quote Film e.V. diskutieren anlässlich der Berlinale am 19. Februar 2018 Schauspielerinnen und Schauspieler, Programmverantwortliche und Vertreterinnen und Vertreter der Film- und Fernsehbranche über sexualisierte Belästigung und Gewalt. Mehr: Bundesverband Schauspiel, Pro Quote Film und Antidiskriminierungsstelle des Bundes laden ein zum Berlinale-Gespräch über sexualisierte Belästigung und Gewalt …

Beratungsstellensuche (verweist auf: Neu: Unsere überarbeitete Beratungslandkarte)

Neu: Unsere überarbeitete Beratungslandkarte 25.01.2018

Die Landschaft der Beratungsstellen hat sich in den letzten Jahren verändert. Deshalb hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ihre Beratungsstellensuche weitgehend aktualisiert und überarbeitet. Mehr: Neu: Unsere überarbeitete Beratungslandkarte …