Antidiskriminierungsstelle des Bundes

06.01.2016 Sexualisierte Gewalt konsequent ahnden

Die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen darf nirgends in Frage gestellt, Übergriffe müssen konsequent geahndet werden. Das betonte die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, angesichts der sexualisierten Gewalt gegen Frauen in Köln in der Silvesternacht.

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Sexualisierte Gewalt an Frauen ist in Deutschland weit verbreitet, wie auch eine Studie der EU-Grundrechteagentur FRA gezeigt hat: Drei von fünf der in Deutschland befragten Frauen haben demnach seit ihrem 15. Lebensjahr sexuelle Belästigungen erlebt, zum Beispiel unerwünschte Berührungen, Umarmungen oder Küsse; ein Drittel von ihnen explizit im Arbeitsumfeld.

Die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingerichtete unabhängige Expert_innenkommission "Gleiche Rechte - gegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts" hatte sich in ihrem Abschlussbericht für klare Maßnahmen gegen sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz ausgesprochen.

Die Ergebnisse der Umfrage zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz können Sie hier nachlesen:

Die Empfehlungen der unabhängigen Expert_innenkommission gegen Geschlechterdiskriminierung finden Sie hier: