Antidiskriminierungsstelle des Bundes

28.06.2018 Neues in der Rubrik "Der aktuelle Fall"

Gleich am ersten Arbeitstag nach ihrer Elternzeit bekommt eine Fachverkäuferin von ihrem Arbeitgeber die Kündigung ausgehändigt. Und das, obwohl die Frau in dem Kleinbetrieb bereits ihre Ausbildung absolviert hatte und dort seit mehreren Jahren unbefristet angestellt war. Was die Frau zusammen mit der Antidiskriminierungsstelle dagegen unternommen hat, schildern wir in unserer Rubrik „Der aktuelle Fall“.

Eine schwangere Frau guckt bedrückt während ihr Vorgesetzter streng den Finger auf sie richtet.

Für die Frau kam die Kündigung völlig überraschend - hatte sie doch in dem Kleinbetrieb ihre Ausbildung absolviert und war dort bereits seit mehreren Jahren in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis angestellt. Ihr Arbeitgeber teilte ihr mit, dass ihre bisherige Stelle anderweitig besetzt wird und es im Betrieb auch sonst keinen Platz mehr für sie gäbe.
Im Berufsleben kommt es sehr häufig vor, dass (werdende) Mütter wegen Schwangerschaften und Kindererziehungszeiten benachteiligt werden. Und dies, obwohl nach dem AGG im Allgemeinen gilt, dass es keine Benachteiligung wegen des Geschlechts im Arbeitsleben geben darf. Arbeitgebende müssen in einem Unternehmen für ein diskriminierungsfreies Umfeld sorgen.

Was die weitere Prüfung des Sachverhalts ergab und welche Lösungsmöglichkeiten es in solchen Fällen gibt, lesen Sie in unserer neuen Rubrik "Der aktuelle Fall".