Antidiskriminierungsstelle des Bundes

31.03.2014 Hessen tritt „Koalition gegen Diskriminierung“ bei

Als zehntes Bundesland ist nun auch Hessen der „Koalition gegen Diskriminierung“ beigetreten. Ministerpräsident Volker Bouffier und die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, unterzeichneten dazu in Wiesbaden die Absichtserklärung „Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft“.

Volker Bouffier und Christine Lüders beim Beitritt des Landes Hessen zur Koalition gegen Diskriminierung Volker Bouffier und Christine Lüders Volker Bouffier und Christine Lüders beim Beitritt des Landes Hessen zur Koalition gegen Diskriminierung

Ziel der Vereinbarung ist es, gemeinsame Anstrengungen gegen Diskriminierung zu organisieren, lokale Anlauf- und Beratungsstellen zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass der Schutz vor Diskriminierung in allen Bereichen politisch verankert wird. Der Koalition sind bereits Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Thüringen, Baden-Württemberg und Niedersachsen beigetreten.

Ich freue mich darüber, dass die hessische Landesregierung den Kampf gegen Diskriminierung zur Chefsache gemacht hat“, sagte Lüders nach der Unterzeichnung. Sie lobte insbesondere die Berufung eines Staatssekretärs für Integration und Antidiskriminierung. Damit habe das Thema Antidiskriminierung jetzt „ein Klingelschild in Hessen“. Für alle von Diskriminierung Betroffenen sei das ein ganz wichtiges Signal.

Ministerpräsident Bouffier sicherte zu, Hessen wolle die Rahmenbedingungen weiter verbessern, um eine Kultur des wechselseitigen Respekts und der Wertschätzung gesellschaftlicher Vielfalt zu entwickeln: „Durch unseren Beitritt setzen wir ein deutliches Zeichen für Diskriminierungsschutz, Chancengleichheit, Toleranz und Vielfalt“, sagte er.

Die Koalition gegen Diskriminierung ist Teil der „Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft“, die Anfang 2011 startete. Im Rahmen dieser Offensive fördert die Antidiskriminierungsstelle des Bundes deutschlandweit Beratungsstellen und verstärkt ihre Öffentlichkeitsarbeit.