Antidiskriminierungsstelle des Bundes

18.11.2015 Rheinland-Pfalz zieht positive Bilanz zu anonymisierten Bewerbungen

Erfolgreiches Pilotprojekt in Rheinland-Pfalz: Die dreijährige Erprobung anonymisierter Bewerbungsverfahren durch das Landesfamilienministerium war ein Erfolg. Künftig will das Ministerium als erste Regierungsbehörde des Landes ganz auf das Verfahren setzen.

Die Antidiskriminierungsstelle von Rheinland-Pfalz mit Sitz im Familienministerium hatte gemeinsam mit Kooperationspartnern das Pilotprojekt umgesetzt. Auch andere Länder haben sich in Pilotprojekten bereits mit anonymisierten Bewerbungen befasst, darunter Berlin, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Auch mehr und mehr Kommunen beschäftigen sich mit dem Verfahren; zuletzt kündigte die Stadt Münster ein entsprechendes Projekt für 2016 an.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes bietet Unterstützung bei der Implementierung anonymisierter Bewerbungsverfahren an: Durch Schulungen, Bereitstellung von Know-How und Vernetzung.