Antidiskriminierungsstelle des Bundes

2. In welchen Lebensbereichen schützt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz?

Das AGG schützt Menschen, die aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts (Frauen, Männer, Trans*, transsexuelle Menschen und intergeschlechtliche Personen), der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des jungen und alten Lebensalters oder der sexuellen Identität (homo- bi- und heterosexuelle Menschen) benachteiligt werden.

Das AGG sieht auch den Schutz von Personen vor, die wegen mehrerer Merkmale diskriminiert worden sind. Eine Mehrfachdiskriminierung liegt beispielsweise vor, wenn eine Frau bei der Job- oder Wohnungssuche abgewiesen wird, weil sie einen Migrationshintergrund hat und behindert ist.

Der Schutz des AGG erstreckt sich im Bereich Beschäftigung und Beruf auf die selbstständige und unselbstständige Erwerbstätigkeit. Außerhalb des Bereichs Beschäftigung und Beruf findet das AGG Anwendung auf Alltagsgeschäfte wie Einkäufe, Gaststätten- oder Diskothekenbesuche, Wohnungssuche sowie Versicherungs- und Bankgeschäfte.

Ob sich der Schutz des AGG auch auf die Benachteiligung erstreckt, die Sie erfahren haben, muss im Gespräch mit unseren Beraterinnen und Beratern geklärt werden. Jeder Fall ist einzigartig und bedarf einer eingehenden Betrachtung.

Bitte wenden Sie sich an uns. Wir helfen Ihnen gern! Hier finden Sie alle Kontaktmöglichkeiten.