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Zuwendungen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

zur Durchsetzung und Stärkung des Diskriminierungsschutzes

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fördert im Zeitraum von 2021 bis 2022 Projekte zu den folgenden Themen: „Schutz und Bekämpfung von Diskriminierungen beim Zugang zu und der Inanspruchnahme von Gütern und Dienstleistungen einschließlich des Wohnungsmarktes“.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet Benachteiligungen beim Zugang zu und der Inanspruchnahme von Gütern und Dienstleistungen. Verboten sind beispielweise rassistische Diskriminierung beim Zugang zum Wohnungsmarkt, einer Diskothek oder einem Fitnessstudio, aber auch die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung, wenn ihnen z. B. mit einem Assistenzhund der Zugang zum Supermarkt verwehrt wird. Aber auch Diskriminierung aufgrund des Alters bei Bank- oder Versicherungsgeschäften oder Beleidigungen aufgrund Religion durch Geschäftspersonal sind verboten. Mehr als 1/4 der bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingehenden Beratungsersuchen beziehen sich auf solche Benachteiligungen.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fördert im Zeitraum 2021-2022 konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierungen beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen, die zu Diskriminierungsrisiken informieren, sensibilisieren, beraten und innovative Lösungsansätze testen.

Förderfähig sind Projekte, deren Ergebnisse übertragbar sind und eine Handlungsempfehlung zum Schutz und zur Bekämpfung von Diskriminierungen beim Zugang zu und der Inanspruchnahme von Gütern und Dienstleistungen für verschiedene Akteur*innen der Antidiskriminierungsarbeit geben.

Eine Übersicht über die in 2021/2022 geförderten Projekte finden Sie hier:

Weitere Informationen können den Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Projektförderung für Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierungen (RL-Antidiskriminierungsstelle des Bundes) entnommen werden.

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