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fair@ school - Schulen gegen Diskriminierung

Mehr als 60 Einreichnungen trotz erschwerter Bedingungen

Vielfalt und Chancengleichheit im Schulalltag zu gewährleisten, bleibt für Schulen auch in Corona-Zeiten von großer Bedeutung. Mehr als 60 Beiträge von allgemein- und berufsbildende Schulen haben uns erreicht, und wir sind sehr gespannt auf die Projektbeschreibungen.Die Beiträge werden nun zunächst vom Zentrum für Bildungsintegration der Universität Hildesheim bewertet. Eine hochkarätige Jury mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis entscheidet am 5. Mai, welche drei Schulprojekte prämiert werden. Der Jury gehören neben anderen die folgenden Personen an:

  • Prof. em. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland, Universität Hamburg
  • Bernhard Franke, kommissarischer Leiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
  • Prof. Dr. Viola Georgi, Professorin für Diversity Education an der Stiftung Universität Hildesheim und Direktorin des Zentrums für Bildungsintegration
  • Monika Gessat, GEW, Bundesausschuss Migration, Diversity, Antidiskriminierung (BAMA)
  • Rebecca Knecht, Bundesverband Queere Bildung (Vorstand)
  • Dr. Nkechi Madubuko, Dozentin an der Universität Kassel, Diversity -Trainerin und Autorin, Expertin für Empowerment gegen Rassismuserfahrungen von Kindern und Jugendlichen
  • Marco Rill, Preisträger des Deutschen Lehrerpreises 2019
  • Prof. Dr. Riem Spielhaus, Leiterin der Abteilung "Wissen im Umbruch" am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig, vertreten durch Katarzyna Jez
  • Frank Thalhofer, Geschäftsführer im Cornelsen Verlag
  • Gonca Türkeli-Dehnert, Geschäftsführerin der Deutschlandstiftung Integration

Die Preisverleihung findet Mitte Juni als digitale Veranstaltung statt.

Der Schulwettbewerb fair@school - Schulen gegen Diskriminierung findet als gemeinsames Projekt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und des Cornelsen Verlags bereits zum fünften Mal statt.

An den vergangenen vier Durchgängen haben sich mehr als 270 Schulen beteiligt. Von Grund- bis zu berufsbildenden Schulen haben Schüler*innen und engagierte Lehrkräfte gezeigt, dass Vielfalt im Klassenzimmer ein Potential und Mehrwert für die Gemeinschaft ist. In diesem Jahr freuen wir uns auch über Projekte, die sich in Zeiten von Corona zur Wahrung von Chancengleichheit bewährt haben.

Beim letzten Durchgang erhielt das Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium in Viersen den ersten Preis in Höhe von 3.000 Euro. Das Projekt „Vier gewinnt“ bündelt verschiedene Arbeitsgruppen der Schule zu Peer Mediation, Mobbing-Intervention, Konfliktberatung, gegen Rassismus, Diskriminierung, Homo- und Transphobie und stärkt Zivilcourage. Ziel ist es, aus der Schule einen offenen, toleranten und angstfreien Ort zu machen.

Der zweite Preis in Höhe von 2.000 Euro ging an die HG Queer des Hainberg-Gymnasiums in Göttingen. Das Schüler*innen-Gremium macht sich dort für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt stark. Die Gruppe versteht sich als politisches Gremium und als Interessenvertretung, die Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit leistet, unter anderem mit Projekten, Fotoaktionen und einem Leitfaden für Lehrkräfte.

Die „Mobbingprävention – von Schülern für Schüler“ des Gymnasiums Gernsheim erhielt den dritten Preis und damit ein Preisgeld von 1.000 Euro. Das Projekt wird von Schüler*innen der Oberstufe getragen, die einmal im Jahr selbst erarbeitete Mobbing-Präventionstage für die Klassen 5 bis 9 anbieten. Das Projekt soll, gemeinsam mit einem jährlich veranstalteten Vielfaltsfest, das Wir-Gefühl stärken und Botschafter*innen gegen Gewalt und Übergriffe ausbilden.

Mehr Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.fair-at-school.de.

Die Praxisbeispiele für schulische Antidiskriminierungsprojekte können Sie hier herunterladen.

Lehrmaterial zum Thema "Sprich über Diskriminierung #darüberreden" finden Sie hier.

Bilderstrecke zum Wettbewerb

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Band auf der Bühne, mit Cello, Geige, Schlagzeug, Keyboard und Gitarre. Am Mikrophon ist der Sänger, der ebenfalls Gitarre spielt.

"Und wieder Oktober" eröffnen die Preisverleihung und bringen das Publikum in Schwung

Quelle:Kathrin Harms

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