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fair@school geht in die siebte Runde

Macht mit und zeigt uns eure Projekte gegen Diskriminierung!

Der gemeinsame Schulwettbewerb der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und des Cornelsen Verlags startet wieder am 1.Dezember 2022. Bis zum 15. März 2023 können sich Schulen aus ganz Deutschland bewerben und ihre vorbildhaften Projekte für Vielfalt und gegen Diskriminierung einreichen. In diesem Jahr winken deutlich höhere Preise: Für die Erstplatzierten gibt es 5.000 Euro, der zweite Platz ist mit 3.000 und der dritte Platz mit 2.000 Euro dotiert. Wir sind wieder sehr gespannt auf die Einreichnungen aller Schulen - von der Grund- über die allgemeinbildende Schule bis hin zu berufsbildenden Bildungseinrichtungen. Bewerbungen sind ab sofort möglich unter www.fair-at-school.de

Zu den Gewinner*innenprojekten werden Videos produziert, die auch bei der feierlichen Preisverleihung in Berlin gezeigt werden. Hier seht ihr die Beiträge des sechsten Durchgangs. Lasst euch inspirieren und macht mit!

Das Video zum ersten Platz

"Wie ein Wald"

Das Projekt „Wie ein Wald“ der Kurt-Schumacher-Grundschule aus Berlin zeigt sehr eindrücklich, wie Schüler*innen Rassismus erlebten, ihre Ängste vor Lehrer*innen und ihre Ohnmachtsgefühle. Der Film zeigt aber auch, wie sie das Erlebte aufarbeiteten und Wege fanden, damit umzugehen. Ein Projekt also, das sowohl die Ausmaße von Rassismus durch Lehrkräfte, aber auch das Potenzial empowernder Projekte gegen Diskriminierung an Schulen zeigt. Der Film wurde der gesamten Schule im Kino gezeigt, viele Lehrkräfte nahmen ihn zum Anlass für Gespräche in den Klassen. 

Videobeitrag zu Platz Zwei

„Mehr als zwei Seiten“

Das Projekt „Mehr als 2 Seiten“ der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli (Berlin) entstand im Kurs „Glauben & Zweifeln“. Nach einer gemeinsamen Reise nach Israel und in die Palästinensergebiete entstand ein Comic über die Reise mit Arbeitsanregungen. Viele beteiligte Jugendliche haben selbst familiäre Beziehungen in die Region, erleben antiisraelische und antisemitische Einstellungen und selbst oft Rassismus und Ausgrenzung. Der Comic wird mittlerweile in vielen Klassen und Schulen als Lehrmaterial genutzt, teilweise unter Einführung der an der Reise beteiligten Schüler*innen. 

Der Film zur Stadtteilschule Bahrenfeld

„Als Faire Schule zu Recht kommen“

Die Stadtteilschule Bahrenfeld (Hamburg) mit dem Projekt „Als Faire Schule zu Recht kommen“, hat sich als „Faire Schule“ zertifizieren lassen, um der Diversität der Schüler*innen und des Kollegiums Rechnung zu tragen. Ab der achten Klasse setzen die Schüler*innen sich regelmäßig mit den Themen Fairness bzw. (Anti)diskriminierung auseinander. Formate sind bspw. ein Workshop zu Antisemitismus im Deutschrap, Antidiskriminierungsworkshops, Lesungen, Songs und Musikvideos. Ein jährliches Kulturfest greift die Ergebnisse auf. Die Schule ist auch Ansprechpartnerin für Schulen, die sich um das Siegel Faire Schule bewerben möchten. 

Publikationen zum Thema

Einen Flyer mit allen Infos zum siebten Durchgang finden Sie hier.

Die Praxisbeispiele für schulische Antidiskriminierungsprojekte können Sie hier herunterladen.

Lehrmaterial zum Thema "Sprich über Diskriminierung #darüberreden" finden Sie hier.

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