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Prävention und Intervention zum Schutz vor Diskriminierung im Arbeitsleben

- Steckbrief zum Forschungsprojekt -

Autor*innen: Institut für Mittelstandsforschung (IfM Bonn), pro diversity (Berlin) und third culture (Wiesbaden), im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) Erscheinungsjahr: voraussichtlich August 2021

Kurzüberblick

Die Studie geht der Frage nach, ob, in welchem Umfang und auf welche Art und Weise Arbeitgeber*innen in Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen Maßnahmen zum Schutz vor Diskriminierung umsetzen und personelle Vielfalt in ihren Organisationsstrukturen fördern. Dabei werden alle sechs im AGG geschützten Merkmale gleichberechtigt in den Blick genommen.

Im Rahmen der Untersuchung wird zunächst der Forschungsstand anhand einer Literaturanalyse aufbereitet. Anschließend werden Gespräche mit Expert*innen geführt. Diese bilden die Grundlage für eine Befragung der Arbeitgeber*innen. Mittels qualitativer Auswertungsmethoden sollen je nach Umsetzungsgrad verschiedene Typen gebildet werden. Es werden einerseits Push- und Pull-Faktoren identifiziert, die die Umsetzung des AGG und die Implementierung von Diversity-Maßnahmen fördern. Gleichzeitig werden aber auch Herausforderungen und Hürden untersucht, die eine Umsetzung von Antidiskriminierungsmaßnahmen hemmen. Weiterhin erfolgt eine vertiefte Analyse geeigneter Einzelmaßnahmen, die als Beispiele guter Praxis zur Förderung von Diversität, Prävention und Intervention bei Diskriminierungen identifiziert und hinsichtlich einer erfolgreichen Umsetzung analysiert werden.