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Volkswirtschaftlicher Nutzen von Antidiskriminierung und/oder Diversity in Deutschland

Vorstudie zur Vergabe einer wirtschaftswissenschaftlichen Expertise

- Steckbrief zum Forschungsprojekt -

Autor*innen: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA); im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) Erscheinungsjahr: November 2021

Kurzüberblick

Das AGG ist seit 2006 in Kraft und positive Effekte von rechtlichen und tatsächlichen Antidiskriminierungs- und Diversity-Maßnahmen sind wahrnehmbar. Wirtschaftlich beziffert wurden diese jedoch bislang nicht. Für Deutschland bzw. die deutsche Volkswirtschaft liegt eine Berechnung positiver und in monetären Größen messbarer volkswirtschaftlicher Effekte für die im AGG genannten Diskriminierungsgründe nicht im Ganzen vor.

Es fällt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu, diese bzw. einen Teil dieser Forschungslücke zu schließen, indem eine fundierte wirtschaftswissenschaftliche Begutachtung in Auftrag gegeben werden soll, die die positiven und in monetären Größen anzugebenden Effekte berechnet (Hauptstudie).

Ob eine solche volkswirtschaftliche Berechnung für die Gesamtheit der im AGG genannten Diskriminierungsgründe möglich ist, wie ein solches Forschungsvorhaben aufzustellen ist, ob eine Hochrechnung einzelner Ergebnisse auf andere Diskriminierungsgründe möglich und valide ist, welche Methoden in Frage kommen, welcher Kosten- und Zeitrahmen vorzusehen ist, sind offene Fragen, die durch die Vorstudie geklärt werden sollen.